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Der Therapeium-Blog

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28.08.13 Themengebiete: Diabetes, Stress

Erhöht Stress das Diabetes-Risiko?

Als Auslöser für Diabetes gelten in erster Linie ungesundes Essen, Bewegungsmangel und Übergewicht. Schwedische Wissenschaftler haben jetzt eine weitere Ursache entdeckt: Dauerstress. Er lässt das Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken, massiv ansteigen.

Die Forscher der Universität von Göteborg haben für ihre Studie 7.500 Männer über mehrere Jahre lang untersucht. In regelmäßigen Befragungen ermittelten sie, wie die Menschen lebten, wie sie sich ernährten und mit welchen gesundheitlichen und persönlichen Herausforderungen sie umgehen mussten. Die Probanden waren zwischen 1915 und 1925 geboren und hatten zu Beginn der Analyse keinen Diabetes gehabt. 899 von ihnen waren dann im Verlauf der Studie an Typ-2-Diabetes erkrankt.

16 Prozent der Männer hatten zu Studienbeginn erklärt, im vorangegangenen Jahr unter ständigem Stress gelitten zu haben. Als Symptome nannten sie Erregtheit sowie Angst- und Schlafstörungen. Im Verlauf des Untersuchungszeitraums hatten diese Männer ein um 45 Prozent erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken, als diejenigen, die nicht unter Dauerstress litten. Der Zusammenhang blieb auch bestehen, wenn andere Faktoren wie Alter, Übergewicht, Bewegungsmangel oder sozioökonomischer Status herausgerechnet worden waren.

Stress als unabhängiger Risikofaktor für Diabetes

Studienleiter Masuma Novak zufolge beweist die Studie, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Stress und Diabetes gibt. Dies zwinge zum Umdenken. „Stressprävention ist wichtig, um das Diabetesrisiko zu verringern“, so Novak.

In Deutschland klagt jeder Zweite über Stress am Arbeitsplatz, 43 Prozent glauben, dass die Belastung in den vergangenen zwei Jahren zugenommen hat. Das berichtete der „Stressreport 2013“. Ständige E-Mails, Telefonate und Unterbrechungen machen es kaum möglich, zwischendurch abzuschalten. Hinzu kommen Leistungs- und Termindruck. Politiker und Verbände sind daher der Ansicht, dass mehr zum Schutz der Arbeitnehmer vor Dauerstress getan werden müsse.

Quelle:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23075206

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Foto: © Piotr Marcinski – Fotolia.com

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