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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

25.10.13 Themengebiete: Herz-Kreislauf

Nützt jede Minute Bewegung der Gesundheit?

Wie lange muss man Sport treiben, damit es der Gesundheit nutzt? Diese Frage wird immer wieder gestellt. Eine Studie aus den USA kam nun zu dem Ergebnis, dass schon kürzeste Belastungen helfen – so lange sie intensiv genug sind.

Viele Sportmediziner sagen, dass sich Erwachsene mindestens 150 Minuten in der Woche körperlich betätigen sollten, um sich vor Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Dabei sollten die einzelnen Übungseinheiten mindestens zehn Minuten am Stück dauern. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt diese „Zehn-Minuten-Regel“. Eine aktuelle Studie kommt nun zu dem Ergebnis, dass auch schon kürzere Einheiten der Gesundheit nutzen.

Allerdings müssen die Übungen intensiv genug sein. Es sind zwar auch keine Höchstbelastungen bis zur Erschöpfung gemeint, aber schnelles Gehen, Treppensteigen oder leichtes Joggen sollten es schon sein. “Die Intensität der Übung ist wichtiger als die Dauer“, erklärt die Studienleitern Jessie X. Fan von der University of Utah.

Für die Untersuchung werteten die Forscher Daten von 4.500 Männern und Frauen aus einer älteren Gesundheitsstudie aus. Alle Teilnehmer trugen Bewegungssensoren, die ihre Bewegungen im Alltag registrierten. Es zeigte sich, dass jede Minute intensiver körperlicher Aktivität pro Tag das Risiko für Übergewicht reduzierte, nämlich im Durchschnitt um 0,2 Kilogramm.

Sport reduziert Mortalitätsrisiko

Die Forscher sind daher überzeugt: Bei der Bewegung zählt jede Minute. Jessie X. Fan erklärte dazu: „Dass schon so kurze Einheiten von flotter Aktivität solch einen positiven Effekt haben können, ist eine ermutigende Botschaft.“ Die Erkenntnis sollte auch Sportmuffel motivieren, sich wenigstens ab zu aufzuraffen und sich körperlich zu betätigen.

Dennoch ist es natürlich sinnvoll, sich länger als nur einige Minuten zu bewegen. Erst kürzlich stellten Mediziner auf dem Symposium zur Sportmedizin beim 37. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer in Berlin eine Studie vor, welche die Effekte von körperlicher Aktivität auf die Mortalität untersuchte. Die Analyse, welche die Daten von 416.175 Teilnehmern einbezog, zeigte, dass sich ab einer leichten Aktivität von 92 Minuten pro Woche oder 15 Minuten am Tag im Vergleich zur Inaktivität eine signifikante Reduktion, nämlich um 14 Prozent, der Mortalität ergab. Umgerechnet hatten Menschen, die sich täglich 15 Minuten bewegten, eine um drei Jahre verlängerte Lebenserwartung.

Weitere Analysen zeigen, dass jede Viertelstunde leichte Bewegung zusätzlich am Tag das Mortalitätsrisiko um weitere vier Prozent reduzierte. Die Lebenserwartung steigt also mit zunehmender Dauer des Trainings, doch der größte Gewinn zeigt sich beim Übergang von völliger körperlicher Inaktivität zu leichtem oder moderatem Training – ein weiterer Hinweis, dass sich Sport immer lohnt, auch ohne dass Höchstleistungen erzielt werden.

Quelle:

American Journal of Health Promotion, September/Oktober 2013

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Foto: © Diana Kosaric – Fotolia.com

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