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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

03.02.16 Themengebiete: Ernährung

Warum sind Hülsenfrüchte so gesund?

Gesundheitsorganisationen auf der ganzen Welt empfehlen den Verzehr von Hülsenfrüchten als Teil einer gesunden Ernährung. Nun hat die UN sogar das „Internationale Jahr der Hülsenfrüchte“ ausgerufen. Doch was ist dran an Linsen, Bohnen und Co.?

In vielen Ländern sind Hülsenfrüchte wegen ihres hohen Anteils an Eiweiß ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Auch hierzulande finden Bohnen, Linsen und Kichererbsen immer mehr Beachtung, denn immer mehr Menschen leben vegetarisch oder sogar vegan, und für sie sind die gesunden Früchte besonders wichtig, um den Bedarf an bestimmten Nährstoffen zu decken. Nicht umsonst ist daher das Jahr 2016 von der UN zum „Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte“ erklärt worden – „in dem Wunsche, auf die Rolle aufmerksam zu machen, die Hülsenfrüchten als Teil einer auf Ernährungssicherheit und gute Ernährung gerichteten nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion zukommt.“

Verzehr von Hülsenfrüchten steigt an

„In Kulturkreisen, in denen traditionell wenig Fleisch verzehrt wird oder werden kann, sind sie die wesentliche Proteinernährungsgrundlage“, erläuterte Manuela Specht, Referentin bei der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP). Experten betonen daher, „dass Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Erbsen und Kichererbsen für die Menschen auf der ganzen Welt eine wichtige Quelle für pflanzliches Eiweiß und Aminosäuren“ sind. Aber nicht nur das: In dem Zuge, in dem die Nachfrage nach veganen und vegetarischen Produkten auch in den Industrieländern steigt, geraten auch die Hülsenfrüchte wieder mehr ins Blickfeld, nachdem sie lange Zeit als Arme-Leute-Essen angesehen wurden und aus der Mode gekommen waren.

Die gesunden Früchte enthalten neben einem hohen Anteil an Eiweiß viele Mineralstoffe und Vitamine: Je nach Art finden sich in ihnen beträchtliche Mengen an Eisen, Zink, Kupfer, Kalium, Calcium und den Vitaminen B1 und B2, die sich positiv auf Nerven und Gehirnfunktionen auswirken. Auch ihr hoher Ballaststoffanteil fördert die Gesundheit. Hülsenfrüchten wird nachgesagt, Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen und sogar Krebs vorbeugen zu können.

Hülsenfrüchte – gut für Menschen und Natur

Hülsenfrüchte sind aber nicht nur für den Menschen gesund, ihr Anbau versorgt auch den Boden mit Nährstoffen und unterstützt eine nachhaltige Landwirtschaft. Und so hat die EU-Agrarreform 2015 fast zur Verdoppelung des (insgesamt allerdings bisher noch geringfügigen) Hülsenfruchtanbaus beigetragen. Denn die Bauern müssen nach den neuen Regeln fünf Prozent der Felder als ökologische Vorrangflächen bewirtschaften. Und Hülsenfrüchte gehen eine Symbiose mit Bakterien ein, die an ihren Wurzeln Stickstoff anreichern. Sie wirken somit als natürlicher Dünger und lockern zudem den Boden. Experten fordern zu diesem Thema in Zukunft noch mehr Forschung sowie Förderungsgelder für die Bauern. Auch die Bundesregierung hat darauf reagiert: Sie hat  eine „Eiweißpflanzenstrategie“ aufgelegt.

Quellen:

Heilpraxisnet.de – Januar 2016

UN-Resolution 68/231

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Weitere Links:

Praxis für Integrale Heilkunst im Therapeium Berlin

Foto: © saschanti – Fotolia.com

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