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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

10.09.14 Themengebiete: Ernährung, Krebs

Wie wird man alt?

Ein gesunder Lebensstil ist keine Garantie für ein langes Leben. Zu viele Faktoren und Zufälle spielen eine Rolle. Doch eine aktuelle Studie zeigt, was man unbedingt vermeiden sollte, wenn man ein hohes Alter erreichen möchte.

Wie alt wir werden, hängt zu einem großen Teil von unseren Genen und auch von Zufällen ab. Doch auch mit einem bestimmten Lebensstil können wir unsere Lebenserwartung signifikant beeinflussen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg haben nun analysiert, welche Verhaltensweisen uns die meisten Lebensjahre rauben. Das Resultat ihrer Untersuchungen: Wer viel Alkohol und rotes Fleisch konsumiert und dazu regelmäßig raucht, verkürzt seine Lebenserwartung um bis zu 17 Jahre.

Rauchen kostet die meisten Lebensjahre

Die meiste Lebenszeit kostet das Rauchen. Männern raubt der Konsum von über zehn Zigaretten pro Tag rund neun Lebensjahre, Frauen ungefähr sieben Jahre. Auch ein moderater Konsum von weniger als zehn Zigaretten pro Tag reduziert die Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern immer noch um fünf Jahre.

Das günstigste Risikoprofil und damit die größte Lebenserwartung hatten Nichtraucher mit einem BMI (Body Mass Index) zwischen 22,5 und 24,9, die wenig Alkohol tranken und wenig rotes Fleisch aßen, dafür aber viel Obst und Gemüse zu sich nahmen. Diese Menschen haben im Alter von 40 Jahren die Aussicht, 87,5 (Männer) beziehungsweise 88,7 (Frauen) Jahre alt zu werden.

Viel rotes Fleisch besonders ungesund

Nach dem Rauchen sind die wichtigsten Lebensstilfaktoren, die zu einem deutlichen Verlust an zu erwartenden Lebensjahren führen, Übergewicht und ein hoher Verzehr von rotem Fleisch. Aber auch ein zu niedriger BMI raubt Lebensjahre. Ein Mangel an körperlicher Aktivität machte sich in der aktuellen Studie hingegen nicht durch einen signifikanten Verlust an Lebenserwartung bemerkbar.

Für die Untersuchung nutzten die Heidelberger Forscher Daten der EPIC-Studie, einer gesamteuropäischen Analyse zum Zusammenhang von Ernährung, anderen Lebensstilfaktoren und Krebs. Für die Studie werden seit 20 Jahren Lebensstil und Gesundheitszustand von über einer halben Million Europäer dokumentiert.

Quelle:

BMC Medicine, 07.04.2014

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