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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

30.09.20 Themengebiete: Atemwegserkrankungen, Infektionskrankheiten

Corona: Wie soll ich mit Maskenmuffeln umgehen?

Ansprechen oder ignorieren: Diese Frage stellen sich in dieser Zeit viele, die sogenannten „Maskenmuffeln“ begegnen. Eine Umfrage zeigt: Einsicht darf man wohl nur von den wenigsten Maskenverweigerern erwarten.

Der Mundnasenschutz, kurz auch als „Maske“ bezeichnet, ist in der Coronakrise zum Alltagsgegenstand geworden. Viele leiden darunter, andere finden es nur etwas lästig, die Masken ständig auf- und abzusetzen, wieder andere verweigern sich gänzlich der Pflicht, im öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen eine Schutzmaske zu tragen.

Doch wie soll man den Masenkenverweigerern begegnen? Soll man sie ansprechen oder es lieber sein lassen? Eine Umfrage im Auftrag der Präventionskampagne „kommitmensch“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat hier zu aufschlussreichen Ergebnissen geführt.

Beleidigungen sind nicht selten

Nur etwas unter 40 Prozent der Teilnehmer sagten, sie würden andere Personen auf das Einhalten der Corona-Regeln, wie Abstand zu halten und eine Maske zu tragen, hinweisen. Als häufigste Gründe für ihre Zurückhaltung nannten die Befragten, andere nicht belehren zu wollen (27 Prozent), Angst vor körperlichen Angriffen (25 Prozent) und Beleidigungen (22 Prozent).

Und diese Ängste bestehen offenbar nicht zu Unrecht. So gaben gut 43 Prozent der Befragten an, auf ihre Aufforderung, eine Maske aufzusetzen, unfreundliche Antworten erhalten zu haben. Knapp 30 Prozent wurden sogar beleidigt. Viele Befragte äußerten, sie würden Maskenverweigerer gar nicht erst ansprechen.

Experten raten zur Zurückhaltung, ehe man sich in eine kritische Situation begibt. Auch Prof. Dirk Windemuth, Leiter des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG), sagt. „Eigenschutz hat immer Vorrang. Man sollte auch an Rückzugsmöglichkeiten für sich selbst und die angesprochene Person denken.“

Freundlicher Hinweis, aber keine Diskussionen

Wer dennoch einen Maskenmuffel ansprechen möchte, sollte das sehr freundlich tun. So ist es möglich, so etwas zu sagen wie: „Entschuldigen Sie, ich glaube, Sie haben Ihre Maske vergessen.“ Möglicherweise ist das tatsächlich der Fall – dann wird das Gegenüber schnell seine Maske aus der Tasche ziehen. Fängt der andere aber an zu diskutieren oder wird unhöflich, sollte man sich sofort zurückziehen. Bewusste Verweigerer sind, so Experten, vernünftigen Argumenten sowieso nicht zugänglich. Da wäre es vergebliche Liebesmühe – oder unter Umständen sogar gefährlich – sich auf Diskussionen einzulassen.

Eine gute Nachricht gibt es jedoch: Auch wenn bei einigen die Disziplin nachlässt, die überwiegende Mehrheit hält sich offenbar weiterhin an die Regeln. Die Umfrage der DGUV ergab, dass 90 Prozent der Befragten Hygieneregeln, Mundschutz- und Abstandsgebote respektierten.

Quelle:

DGUV, September 2020

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Foto: © Adobe Stock / Photoboyko

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