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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

20.08.14 Themengebiete: Entspannung, Meditation, Stress

Ein Ministerium für Glück – gibt es das?

Jeder will glücklich sein. Und selbsternannte Heilsbringer, die einen ganz bestimmten Weg anpreisen, gibt es viele. Doch „Glücksministerin“ und Kommunikationsdesignerin Gina Schöler will die Menschen ermuntern, ihren eigenen Weg zum kleinen oder großen Glück zu finden – wie auch immer der aussehen mag.

„Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ – Das steht tatsächlich auf der Website, deren Erscheinungsbild aussieht wie die Internetseiten der Ministerien unserer Bundesregierung. Doch natürlich ist es kein echtes Ministerium. Es ist ein Projekt, das die Menschen zum Umdenken und Mitmachen motivieren will, das zeigen will, wie ein bewusstes und glückliches Leben möglich ist und was wir dafür tun können.

Das „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ möchte durch Gespräche und Aktionen auf das Thema Glück und gutes Leben aufmerksam machen, aber auch tatsächlich zum deutschen „Bruttosozialglück“ beitragen. Geleitet wird die Kampagne von der Kommunikationsdesignerin Gina Schöler. Mit Workshops, Projektwochen und Seminaren versucht sie, den Menschen Lebensfreude nahezubringen – und zwar stets spielerisch, humorvoll und ohne erhobenen Zeigefinger. Schöler ist überzeugt, dass es viele Wege zum Glück gibt.

Achtsamkeit lernen

Für wichtig hält sie es nur, auf den eigenen Bauch zu hören, sich nicht zu verbiegen, achtsam gegenüber sich selbst und anderen Menschen zu sein und eine positive Grundeinstellung zu haben. Auch die Besinnung auf klassische Werte hält die „Glücksministerin“ für bedeutsam: auf mehr Solidarität und Zusammenhalt, auf Konsumreduktion und mehr Zeit füreinander. Dann verbreitet sich das Glück immer weiter. „Jeder hat die Möglichkeit, mit seinem Beitrag die Gesellschaft positiv zu verändern“, ist Schöler überzeugt.

Den hektischen Alltag durchbrechen

Ein Beispiel für die Aktionen des Ministierums ist das „Happiness Hacking“, mit dem auf Messen und Kongressen die Teilnehmer durch Installationen, kleine Give-aways und Spiele überrascht werden. Erfolgreich war auch das „Picknick Flashmob“ auf dem Alexanderplatz, bei dem an diesem hektischen Platz ein Zeichen für ein entschleunigtes Miteinander gesetzt wurde. Schöler wurde schon in den Bundestag, zu Kongressen und Messen eingeladen und hat Vorträge mit anderen Glücksexperten wie Dr. Eckart von Hirschhausen gehalten.

Entstanden ist das Projekt aus einem Semesterprojekt an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim. Die Studenten hatten die Aufgabe, eine Kampagne zu kreieren, welche die Wertehaltung innerhalb einer Gesellschaft verändert. Nach dem Vorbild des kleines Landes Land Bhutan, das tatsächlich ein solches Ministerium besitzt, entwickelten sie eine Kommunikationskampagne für ein „Ministerium für Glück“. Gina Schöler und ihr Kommilitone Daniel Clarens machten diese Kampagne dann zum Thema ihrer Masterarbeit. Nun lebt das Projekt unter Gina Schöler weiter – mit großem Erfolg.

Quelle:

Ministerium für Glück

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Praxis für Integrale Prävention im Therapeium Berlin

Foto: © Maridav – Fotolia.com

 

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