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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

19.10.12 Themengebiete: Krebs

Erhöht Schlafmangel das Risiko für Brustkrebs?

Zu wenig Schlaf kann das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen. Das ist das Ergebnis einer Studie amerikanischer Forscher.

Schlafmangel wird mit den unterschiedlichsten gesundheitlichen Risiken in Zusammenhang gebracht. Ob wenig Schlaf auch das Risiko für Brustkrebs erhöht, untersuchte nun ein Forscherteam aus Ohio. Die Forscherinnen unter der Leitung der Krebsspezialistin Prof. Dr. Cheryl Thompson befragten 412 Patientinnen nach ihrer durchschnittlichen nächtlichen Schlafdauer in den letzten zwei Jahren vor der Brustkrebs-Diagnose. Anschließend analysierten sie bestimmte Tumor-Gene, um festzustellen, wie aggressiv der Krebs war und wie hoch das Rückfallrisiko nach einer Behandlung liegen würde.

Die Wissenschaftlerinnen fanden heraus, dass die Brustkrebs-Gene bei den Frauen, die sechs Stunden und weniger schliefen, eine größere Aggressivität aufwiesen und dass auch das Rückfallrisiko erhöht war. Der Zusammenhang zeigte sich auch, nachdem andere Risikofaktoren wie Alter, körperliche Aktivität, Rauchen oder Übergewicht herausgerechnet worden waren. „Dies ist die erste Studie, die zeigt, dass Frauen, die regelmäßig weniger Stunden schlafen, häufiger aggressiven Brustkrebs aufweisen“, erklärten die Forscherinnen.

Schlafen als Krebs-Prävention?

Nach Ansicht von Thompson und Li könnte demnach eine Verlängerung und qualitative Verbesserung des Schlafs eine bislang unterschätzte Vorbeugemaßnahme gegen Brustkrebs sein. Allerdings zeigten sich die Effekte des Schlafs nur bei Frauen nach der Menopause. Warum das so ist, konnten die Forscherinnen nicht erklären. Sie verwiesen allerdings darauf, dass schon länger bekannt sei, dass bei Frauen vor und nach der Menopause unterschiedliche Faktoren bei der Entstehung von Brustkrebs eine Rolle spielten.

Schlafmangel wird seit einiger Zeit mit immer mehr Krankheiten in Verbindung gebracht. Erst kürzlich hat eine Studie ergeben, dass eine gestörte Nachtruhe bereits nach wenigen Wochen das Risiko für Diabetes erhöht. Wie die Co-Autorin der Studie, Li Li vom Institut für Familienmedizin und Gesellschaftsgesundheit an der Universität Cleveland, erklärte, sei „zu kurzer und schlechter Schlaf ein Risikofaktor für viele Krankheiten wie etwa Übergewicht, Diabetes oder Herzleiden, aber auch einer der Auslöser für Brustkrebs nach der Menopause“.

Quelle:

Breast Cancer Research and Treatment, Volume 134, Number 3 (2012)

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