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Der Therapeium-Blog

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09.10.14 Themengebiete: Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, Neurologische Erkrankungen, Uncategorized

Erhöht Vitamin-D-Mangel das Demenzrisiko?

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an demenziellen Erkrankungen. Eine neue Studie hat nun gezeigt, dass ein Mangel an Vitamin D möglicherweise dazu beitragen kann, das Risiko für eine Altersdemenz zu erhöhen.

Schon länger wird vermutet, dass die Entstehung von Demenz und Alzheimer im Zusammenhang mit einem Mangel an Vitamin D stehen könnte. Ein Forscherteam um David J. Llewellyn von der britischen University of Exeter konnte nun in einer sechsjährigen Studie an über 1600 Senioren ab 65 Jahren diese These bestätigen.

Es zeigte sich, dass bei Senioren mit einem leichten Vitamin-D-Mangel das Risiko für eine Erkrankung des Nervensystems im Vergleich mit den Teilnehmern, die ausreichend mit dem „Sonnenschein-Vitamin“ versorgt waren, bereits um etwa die Hälfte erhöht war. Bei den Probanden mit starkem Vitamin-D-Mangel war die Erkrankungsgefahr sogar mehr als doppelt so hoch.

Eigenproduktion von Vitamin D sinkt im Alter

Die Forscher selbst erklären allerdings, die Ergebnisse der Studie vorsichtig zu interpretieren. Ein kausaler Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und Demenz sei durch die Studie noch nicht endgültig bewiesen. Allerdings mehren sich damit die Hinweise, dass Vitamin D möglicherweise einen großen Nutzen für die Gesundheit insbesondere älterer Menschen haben könnte.

Vitamin D wird zu einem großen Teil vom Körper selbst gebildet – allerdings ist diese Produktion abhängig von der Sonneneinstrahlung auf die Haut. Zudem sinkt die Fähigkeit zur Vitamin-Eigenproduktion im Alter, wodurch in der Folge das Risiko für einen Mangel steigt. Der Körper kann das Vitamin aber auch über andere Quellen aufnehmen – vor allem durch fettreichen Fisch, aber auch durch einige pflanzliche Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel. Es müsse nun weiter erforscht werden, inwieweit sich durch solche alternativen Quellen der Ausbruch neurodegenerativer Erkrankung aufhalten oder sogar verhindern lassen könnte, so die Studienautoren.

Quelle:

Neurology 2014

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