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Der Therapeium-Blog

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07.11.12 Themengebiete: Herz-Kreislauf

Erhöht Vitamin-D-Mangel das Herzinfarkt-Risiko?

Vitamin D wird vor allem zum Knochenaufbau eingesetzt. Doch möglicherweise hat es noch ganz andere gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Epidemiologische Studien legen die Vermutung nahe, dass Vitamin D nicht nur wichtig beim Knochenaufbau ist, sondern auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren kann. Wiederholt hat sich in Beobachtungen gezeigt, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel mit einer Zunahme von kardiovaskulären Erkrankungen assoziiert ist. Nun haben dänische Wissenschaftler in einer großen Meta-Analyse aller relevanten Studien diesen Zusammenhang bestätigt.

Die Forscher um Dr. Peter Br¢ndum-Jacobsen haben zunächst die Daten aus der Copenhagen City Heart Study ausgewertet. In dieser Studie wurden in den Jahren 1981 bis 1983 bei 10.170 Teilnehmern die Vitamin-D-Spiegel gemessen. In den folgenden 27 Jahren wurde dann beobachtet, bei welchen Probanden kardiovaskuläre Ereignisse wie beispielsweise ein Herzinfarkt auftraten. Dabei zeigte sich, dass die Personen mit den niedrigsten Vitamin-D-Spiegeln (1.-4. Perzentile: 7,5-12 nmol/l) im Vergleich zu Personen mit den höchsten Spiegeln (50.-100. Perzentile: 47-71 nmol/l) ein um 64 Prozent erhöhtes Herzinfarkt-Risiko hatten. Bei niedrigen Vitamin-D-Spiegeln war zudem die Sterberate um 57 Prozent und die Rate tödlicher Koronarereignisse und Herzinfarkte um 81 Prozent höher.

Im Winter droht Vitamin-D-Mangel

In einer Meta-Analyse haben die Autoren der aktuellen Untersuchung dann die Daten von 17 bereits publizierten Studien ausgewertet. Die Ergebnisse der Metaanalyse stimmen mit denen der Kopenhagen-Studie überein. Insgesamt waren demnach niedrige Vitamin-D-Spiegel mit einem um 39 Prozent höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einer um 46 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit für einen frühen Tod assoziiert.

Dennoch steht der letzte Beweise für einen kausalen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko noch aus, da es sich hier nur um Beobachtungsstudien handelt. Die Wahrscheinlichkeit für einen Zusammenhang ist jedoch hoch. Vitamin D wird zum größten Teil über die Einstrahlung von Sonnenlicht produziert. In den Wintermonaten kann es daher zu einem Vitamin-D-Mangel kommen.

Quelle:

Arteriosclerosis, Thrombosis and Vasucular Biology, 30.08.2012

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