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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

01.06.21 Themengebiete: Biomedizin, Entspannung, Ernährung, Meditation, Schlaf, Schlafstörung, Stress, Uncategorized

Erholsamer Schlaf durch Verhaltensveränderung im Alltag?

Die Frage nach gutem sowie erholsamem Schlaf und was dafür nötig ist, stellt sich häufig aufgrund auftretender Schlafstörungen. Auch die Corona-Pandemie konnte die Schlafqualität der Deutschen bereits negativ beeinflussen. Dies zeigte eine Forsa-Umfrage 2020 im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Schlafen Menschen für kurze Zeit schlecht, muss nicht gleich von Schlafstörungen die Rede sein. Hilfreiche Informationen und Tipps, die dazu beitragen, sich und seine Schlafbedürfnisse besser kennenzulernen, sind dennoch von Vorteil; denn durch den bewussten Umgang mit dem Thema Schlaf können wir auch Schlafstörungen entgegenwirken. Außerdem verbringen wir eine Menge Lebenszeit damit, uns in diesen bestenfalls regenerierenden Bewusstseinszustand zurückzuziehen, da wir uns auf Dauer dem Schlafdruck des Körpers nicht entziehen können.

Die Funktion des Schlafs ist vielfältig und bei weitem nicht vollständig erforscht. Wichtig ist, dass der Wachzustand mit der Qualität unseres Schlafes untrennbar verbunden ist. Schlaf dient, wie bereits erwähnt, zur Regeneration. Im Schlaf werden relevante Informationen verarbeitet und unwichtige Inhalte wieder gelöscht. Zudem kann nach einer Lernphase in Kombination mit ausreichend Schlaf das Gehirn Gedächtnisinhalte besser abrufen und auch eine Emotionsregulation findet im Schlaf statt, da die Emotionen im Spiegel bereits gemachter Erfahrungen und Erinnerungen verarbeitet werden. Genauso nutzt der Körper den Schlaf, um sich zu reinigen und Giftstoffe auszuschleusen und unser Immunsystem kümmert sich (T-Helfer-Zellen) um Eindringlinge wie Krankheitserreger. Im Schlaf finden somit komplexe regulatorische Prozesse statt. So werden beispielsweise nachts auch die Verdauung und hormonelle Prozesse aufeinander abgestimmt. Unser gesamtes Verhalten im Wachzustand – unsere Essgewohnheiten oder der Umgang mit Stress im Alltag (Ausschüttung von Cortisol) – kann diesbezüglich Einfluss auf unsere Schlafqualität nehmen und bietet Ansatzpunkte, wie wir diese beeinflussen können.

Schlafqualität durch Verhaltensveränderung verbessern

Es gibt eine Fülle an Informationen über das Thema Schlaf, die sehr nützlich sein können, um neben dem Angebot an Medikamenten auch nachhaltig durch Veränderung von unbewussten und eventuell störungsfördernden Gewohnheiten zu einem erholsamen Schlaf zurückzukehren. Um die Diskrepanz von neu erworbenen Wissen und der Etablierung von neuen Verhalten entgegenzuwirken, bieten Journals die Möglichkeit, Stück für Stück eine Verhaltensveränderung zu bewirken. Neben der Schlafberatung kann dies eine begleitende Methode sein. Beispielsweise stellt die Psychotherapeutin und Schlafexpertin Dr. Carolin Marx-Dick mit ihrem Schlaf-Gut-Jounal nicht nur ein Buch mit nützlichen Informationen bereit, sondern führt neben den grundlegenden Informationen über das Thema durch einen 12-monatigen Kurs, der verschiedene Themengebiete wie unter anderem die Ernährung, Emotionen, Psychohygiene, Meditation oder alternative Behandlungsansätze beleuchtet sowie praktische Übungen anbietet. Die bereitgestellten Informationen können so zu gelebtem Wissen und Verhalten heranreifen. Speziell in Ausnahmesituationen wie der Corona-Pandemie, die massiv den Lebensalltag der Menschen verändert und störungsfördernde Verhaltensweisen verstärkt oder hervorgerufen hat, kann dies eine nützliche Herangehensweise sein.

Psychohygiene und Schlaf  kleine Maßnahmen können eine große Wirkung haben

In der Psychohygiene geht es um die Erhaltung der seelischen Gesundheit, die den Körper und damit den Schlaf beeinflussen. Im Alltag sind es oftmals kleine Verhaltensveränderungen, welche bereits helfen können. Was passiert, wenn ich vor dem Einschlafen nicht zur Ruhe kommen kann? Woran muss ich denken? Alleine eine To-Do-Liste kann bewirken, dass wir vor dem Einschlafen nicht ständig an das denken müssen, was wir vergessen könnten, sondern wichtige Sachen einfach aufschreiben.

 

Quellen:

Dr. Carolin Marx-Dick, Mein Schlaf-Gut-Journal: https://www.kamphausen.media/produkt/mein-schlaf-gut-journal/

Corona-Pande­mie: Jeder Zehnte schläft schlechter: https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/corona-pandemie-schlaf-studie-2086318?tkcm=ab

Foto:

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