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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

22.05.13 Themengebiete: Autoimmunerkrankungen, Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel

Führt eine gestörte Darmflora zu Allergien?

Eine laufende Nase, tränende Augen und ein starkes Krankheitsgefühl – das können Symptome einer Pollen- oder Gräserallergie sein. Wissenschaftler meinen, dass eine beschädigte Darmflora zu der Reaktion beitragen kann. Probiotika sollen den Darm schützen.

Die meisten Menschen genießen die ersten warmen Monate im Jahr. Doch Allergiker haben es dann oft nicht leicht. Während sich andere über Sonne und Wärme freuen, brechen für Pollenallergiker schwere Zeiten an. Winzige Partikel in der Luft lösen bei ihnen die lästigen Symptome aus und können jeden Spaziergang zur Qual machen. Häufig müssen die Betroffenen starke Medikamente wie Antiallergika oder Kortison nehmen, die auch unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Viele Wissenschaftler sind mittlerweile der Meinung, dass eine beschädigte Darmflora die überschießenden Reaktionen des Körpers verursachen kann.

Eine gesunde Darmflora ist eine wichtige Voraussetzung für ein stabiles Immunsystem, denn ein großer Teil der Immunabwehr beruht auf Mikroorganismen, welche die Darmschleimhaut besiedeln. Das Gleichgewicht der Darmflora kann jedoch durch viele Faktoren geschädigt werden, wie beispielsweise durch Medikamente, Stress oder falsche Ernährung. Die „guten“ Bakterien können verdrängt werden, was die Ansiedlung schädlicher Mikroorganismen fördert. Die veränderte Darmflora wiederum schwächt das Immunsystem und kann zu Folgeerkrankungen führen.

Probiotika schützen die Darmflora

Eine gesunde Zusammensetzung der Darmflora gilt vielen Experten daher als A und O der Immunstärkung. Und da 95 Prozent der Darmflora aus Milchsäurebakterien (sogenannten Lactobazillen) bestehen, ist eine Ansiedlung des Darms mit diesen gesunden Bakterien wichtig. Viele Ärzte empfehlen daher eine gezielte Zufuhr von Probiotika – natürlichen Mikroorganismen, die helfen sollen, eine gesunde Darmflora aufzubauen und somit das Immunsystem zu stärken. Das soll in der Folge auch vor Allergien schützen können.

Probiotika sind in bestimmten Lebensmitteln wie Joghurt enthalten und können dem Körper auch als Pulver oder in Kapseln zugeführt werden. Verschiedene Studien haben einen protektiven Effekt solcher Präparate gegen allergische Erkrankungen gezeigt. Eine Untersuchung aus Finnland hat sogar gezeigt, dass Säuglinge seltener an Neurodermitis erkranken, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft und Stillzeit ein Probiotikum eingenommen hatten.

Um das Immunsystem zu stärken, kann zudem eine antientzündliche Ernährung sinnvoll sein. Dafür sollten unter anderem Zucker, Milch und Konservierungsstoffe gemieden werden. Auch auf Fastfood sollte man verzichten und Kohl sowie Hülsenfrüchte nur in Maßen zu sich nehmen. Empfohlen hingegen wird eine Ernährung mit viel Kartoffeln, Reis, Fisch, Gemüse und eine maßvolle Zufuhr von Joghurt, Käse oder Quark.

Quellen:

Biomedizin-Blog, Autor: Dr. Rainer Mutschler, 18.04.2013

Deutsche Apotheker Zeitung, 28.02.2013

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Foto: Jonas Glaubitz / Fotolia.com

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