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Der Therapeium-Blog

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14.08.13 Themengebiete: Herz-Kreislauf, Neurologische Erkrankungen, Stress

Stress erhöht Schlaganfall-Risiko

Kann Stress einen Schlaganfall auslösen?

Immer mehr Studien zeigen, welche fatalen Auswirkungen dauerhafter Stress auf den menschlichen Körper hat. Eine aktuelle Untersuchung weist nun auf einen Zusammenhang zwischen psychosozialem Stress und Schlaganfällen hin. Besonders ältere Menschen sind demnach gefährdet.

Wie sehr dauerhafter Stress dem Körper schadet, beweist eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher. Demnach ist psychosozialer Stress besonders für ältere Menschen gefährlich. Im Rahmen des „Chicago Health and Ageing Projects” konnte gezeigt werden, dass bei über 65jährigen Menschen das Risiko, an einem Schlaganfall zu sterben, steigt, je höher ihr Stress ist.

Zwar wurde in dieser Untersuchung nicht eindeutig nachgewiesen, dass ältere Menschen, die unter Stress leiden, häufiger einen Schlaganfall erleiden. Allerdings zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Sterberisiko und Stress. Wer im Alter also einen Schlaganfall erleidet, stirbt eher daran, wenn er zuvor sehr gestresst war.

Stress erhöht Sterberisiko durch Schlaganfall deutlich

Für die Studie haben die Wissenschaftler über 4.000 Personen zehn Jahre lang begleitet und untersucht. Alle Teilnehmer waren mindestens 65 Jahre alt. Die Forscher registrierten 151 Todesfälle durch Schlaganfälle und 452 Ereignisse, die zu einer ersten Einweisung ins Krankenhaus wegen eines Schlaganfalls führten. Zudem stellten die Wissenschaftler fest, dass die Patienten mit den stärksten psychosozialen Problemen ein dreimal höheres Sterblichkeitsrisiko durch Schlaganfall hatten als andere.

Als psychosoziale Probleme wurde nicht nur Stress, sondern auch Unzufriedenheit, Sorgen und ständiges Grübeln gezählt. In einer separaten Analyse fanden die Forscher einen Zusammenhang zwischen psychosozialem Stress und dem Risiko für hämorrhagische Schlaganfälle (durch Blutung), aber nicht für ischämische Schlaganfälle (durch Blutverklumpungen).

Quelle:

Stroke 2013; 44:367-372

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