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Der Therapeium-Blog

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15.08.12 Themengebiete: Diabetes, Ernährung, Herz-Kreislauf, Krebs

Schützen Obst und Gemüse vor Krankheiten?

Obst und GemüseObst und Gemüse sind gesund – das weiß jeder. Doch ob sie auch wirklich das Risiko für bestimmte Krankheiten reduzieren können, und wenn ja, für welche, ist weniger eindeutig.

Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes mellitus Typ2 sind typische ernährungsbedingte Krankheiten, die wiederum selbst eine Reihe von Folgeerkrankungen nach sich ziehen können. Dass sie durch Bewegungsmangel sowie durch eine zu fett- und zuckerreiche Ernährung entstehen können, ist allgemein bekannt. Doch wie sich die gezielte Zufuhr gesunder Nahrung, insbesondere von Obst und Gemüse, auf das Entstehungsrisiko einzelner Krankheiten auswirkt, ist noch nicht endgültig erforscht. Eine aktuelle Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sorgt hier für mehr Klarheit.

Hierzu hat eine Arbeitsgruppe der DGE die vorhandenen epidemiologischen Studien, die den Zusammenhang zwischen Gemüse- und Obstverzehr und der Entstehung bestimmter Krankheiten untersucht haben, einer umfassenden Analyse unterzogen. Die Recherchen zeigen, dass ein hoher Gemüse- und Obstverzehr das Risiko für verschiedene Krankheiten senken kann. Dies gilt insbesondere für Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit und Schlaganfall. Aber auch für weitere Krankheiten wie Krebs und Demenz lässt sich das präventive Potenzial einer gesunden Ernährung belegen.

80 Prozent der Herzinfarkte sind durch gesunde Lebensweise vermeidbar

Die Evidenz für die präventive Wirkung von Obst und Gemüse ist allerdings für verschiedene Krankheiten unterschiedlich stark ausgeprägt. Bei Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit und Schlaganfall ist es nahezu erwiesen, dass eine gesunde Ernährung das Krankheitsrisiko reduzieren kann. Bei Demenz, rheumatoider Arthritis, Osteoporose und bestimmten Augenkrankheiten ist die Lage weniger eindeutig. Doch auch hier verdichten sich die Hinweise, dass eine gesunde Ernährung präventiv wirken kann.

Komplizierter stellt sich die Studienlage bei Krebs dar. So ist die Ernährung bei postmenopausalem Brustkrebs vor allem dann von Bedeutung, wenn sie einen Einfluss auf die Östrogenkonzentration hat. Dies ist meist in der Verbindung mit anderen Risikofaktoren wie Übergewicht und Alkoholkonsum der Fall. Eine gesunde Ernährung allein scheint hier wenig Auswirkungen zu haben. Bei Darmkrebs hingegen ist der Zusammenhang eindeutiger. Neben dem Verzehr von viel Obst und Gemüse ist hier vor allem auf eine fleischarme Ernährung und ausreichend Bewegung zu achten.

Die Gründe für die präventive Wirkung von Obst und Gemüse sind vielfältig. Zum einen liefern sie wichtige Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Gleichzeitig führen sie dem Organismus wenig Energie und Fett zu. Die für die Gesundheit günstige Wirkung könnte aber auch damit zusammenhängen, dass diejenigen, die mehr Obst und Gemüse essen, automatisch weniger tierische Lebensmittel und damit weniger ungesunde gesättigte Fettsäuren zu sich nehmen. Laut einer Nationalen Verzehrsstudie essen 87 Prozent der Deutschen weniger als die empfohlenen 400 Gramm Gemüse pro Tag, 59 Prozent verzehren weniger als 250 Gramm Obst pro Tag.

Quellen:

Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 12.06.2012

Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 14.03.2012

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Weitere Links:

Praxis für Integrative Heilkunst im Therapeium

Metabolic Balance: Das erfolgreiche Programm zur ganzheitlichen Stoffwechselstärkung und Gewichtsregulierung – Infoabend im Therapeium am 22. August 2012, 18:30-20:00 Uhr

 

Foto: Clipdealer.com

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