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Der Therapeium-Blog

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13.04.16 Themengebiete: Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, Neurologische Erkrankungen

Können Omega-3-Fettsäuren Alzheimer vorbeugen?

Forscher der Charité haben gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren die Gedächtnisleistung bei älteren Menschen verbessern können. Möglicherweise lässt sich durch eine gezielte Einnahme auch einer Alzheimer-Erkrankung vorbeugen.

Die Menschen in Deutschland werden immer älter, und dementsprechend nehmen auch Demenzerkrankungen zu. Forscher suchen daher unter Hochdruck nach Möglichkeiten, Alzheimer und Co. aufzuhalten oder eines Tages sogar zu heilen. Dabei werden auch immer wieder verschiedene Nahrungsergänzungsmittel getestet. „Für verschiedene Nahrungsinhaltsstoffe, darunter Omega-3-Fettsäuren, wird eine direkte Wirkung auf die Funktion von Nervenzellen diskutiert“, erklärt Dr. Nadine Külzow von der Klinik und Hochschulambulanz für Neurologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. „Daher haben wir die Effekte einer Einnahme von 2.200 Milligramm pro Tag auf das Gedächtnis über sechs Monate hinweg untersucht“, so die Expertin.

Omega-3-Fettsäuren verbesserten Gedächtnisleistung

Wie sich zeigte, verbesserte sich bei den Probanden, die Omega-3-Fettsäure erhalten hatten, die Bewältigung von Gedächtnisaufgaben stärker als bei dejenigen, die ein Placebo in Form von Sonnenblumenöl eingenommen hatten. Für eine bessere Sprachlernfähigkeit, die ebenfalls getestet wurde, konnten die Wissenschaftler allerdings keinen Beleg finden.

„Die Ergebnisse der Studie verweisen auf eine möglichst langfristige Strategie, um die kognitive Leistungsfähigkeit im Alter zu erhalten. Gezielte Ernährungsinterventionen können dabei zentrales Element sein“, resümieren die Wissenschaftler. Die Forscher vermuten aufgrund dieser Ergebnisse, dass Omega-3-Fettsäuren auch eine vorbeugende Wirkung auf eine Alzheimer-Demenz haben können. Ob sich die nachgewiesenen Verbesserungen allerdings auch wirklich im Alltag bemerkbar machen, können sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Dies müsse in weiteren klinischen Studien geprüft werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Charité.

Quelle:

Charite – Universitätsmedizin Berlin, 15.03.2016

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