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Der Therapeium-Blog

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29.01.14 Themengebiete: Entspannung, Stress

Macht Helfen glücklich?

Wer anderen Menschen hilft, tut auch sich selbst etwas Gutes. Das wurde nun sogar wissenschaftlich belegt. Demnach aktiviert prosoziales Verhalten das eigene Belohnungszentrum im Gehirn – und das macht glücklich.

Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Stimmung positiv zu beeinflussen: Meditation, Entspannung, Sport, gutes Essen, Geselligkeit. Dass aber auch altruistisches Verhalten die Laune verbessern kann, wurde nun sogar in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen. Sie zeigt: Wer anderen hilft, wird selbst glücklicher.

Für die Studie untersuchten die Psychologinnen Tristen Inagaki und Naomi Eisenberger von der University of California (Los Angeles) mittels Magnetresonanztomografie (MRT) die Reaktionen von Frauen, deren Partner schmerzhafte Elektroschocks erhielten. Während ein Teil der Frauen den Arm ihres Partners halten durften, mussten die anderen der Prozedur zusehen, ohne ihre Männer berühren zu dürfen.

Altruistisches Verhalten aktiviert Belohnungszentrum im Gehirn

Bei den Frauen, die ihren Partner berührten, zeigte sich eine starke Erregung im Belohnungszentrum des Gehirns – einer Region, die beispielsweise auch bei gutem Essen aktiviert wird. Zudem wurde eine weitere Gehirnregion aktiviert, die an der Verringerung des Stressempfindens beteiligt ist.

Interessanterweise zeigte sich das Belohnungszentrum weniger aktiv, wenn die Frauen zwar den Arm des Partners berühren durften, dieser aber keine Schmerzreize erhielt. Das beweist, dass es nicht allein die Berührung ist, die das Wohlgefühl auslöst. Offensichtlich ist es die aktive Unterstützung, welche zur belohnenden Hirnaktivität führt.

Auch andere Studien haben bereits darauf hingewiesen, dass Helfen die eigene Lebensfreude erhöhen kann. Umfragen zeigen, dass Menschen mit ihrem Leben zufriedener sind, wenn sie sich für andere einsetzen. Dabei ist die eigene Befriedigung umso größer, je unmittelbarer der Kontakt zu den Hilfsempfängern ist. Wer also einem Nachbarn hilft, erntet mehr Zufriedenheit als derjenige, der Geld für Unbekannte spendet.

Quelle:

Psychosomatic Medicine, 9. November 2011

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