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Der Therapeium-Blog

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19.12.12 Themengebiete: Yoga

Verbessert Tai Chi die Lebensqualität bei COPD?

Menschen, die unter COPD (chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit) leiden, haben häufig mit Luftnot und Konditionsschwäche zu kämpfen. Tai Chi kann ihnen helfen, wie eine Studie nun ergab.

Immer mehr Menschen leider unter der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (COPD). Typische Symptome sind starker Husten, Auswurf sowie Atemnot bei Belastung. Tai Chi kann die körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität von Menschen mit COPD erhöhen. Das ergab eine aktuelle Studie. Demnach lindern die fließenden Bewegungen des Tai Chi die Beschwerden der Lungenerkrankung.

Untersucht wurde eine Tai-Chi-Form mit einfachen Bewegungsabläufen, die Menschen jedes Alters erlernen können: der sogenannte Sun-Style. 42 Patienten nahmen an der Studie teil. Die Hälfte von ihnen absolvierte drei Monate lang zweimal wöchentlich das Tai-Chi-Programm, die andere Hälfte diente als Kontrollgruppe und erhielt nur Medikamente zur Linderung ihrer Beschwerden. Es zeigte sich, dass sich die körperliche Leistungsfähigkeit derjenigen Patienten, welche die Übungen absolvierten, im Vergleich zu den Patienten, die nur eine medikamentöse Therapie erhielten, signifikant verbesserte.

Tai Chi bei COPD ideal

„Es ist gesichert, dass COPD-Patienten durch gemäßigtes körperliches Training ihre Atembeschwerden und ihre Probleme mit Luftnot lindern und so ihre körperliche Belastbarkeit verbessern können“, erklärt Professor Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung (DLS) in Hannover. Deshalb werde bei einer pneumologischen Rehabilitation so darauf geachtet, dass die Patienten Sport treiben. Der Arzt rät den Betroffenen dringend, ihre Aktivitäten in diesem Bereich auszuweiten und vor allem darauf zu achten, dass sie dabei Spaß hätten. „Nur dann macht man die Übungen regelmäßig und verringert so seine Beschwerden“, so Morr.

Tai Chi steht für fließende Bewegungen, gehaltene Spannung und Meditation. Für COPD-Patienten ist es ideal. Einerseits sind die einzelnen Übungen anspruchsvoll genug, um den nötigen Trainingseffekt zu erzielen. Andererseits handelt es sich bei Tai Chi um eine sanfte Sportart, die aufgrund des ruhigen Tempos auch Untrainierten einen leichten Einstieg ermöglicht.

Quelle:

European Respiratory Journal, 09.08.2012

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