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Der Therapeium-Blog

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03.12.14 Themengebiete: Entspannung, Krebs, Meditation

Was können Taiji und Qigong bei Krebs bewirken?

Taiji und Qigong werden als Entspannungstechniken und zur allgemeinen Körperstärkung immer beliebter. Eine aktuelle Meta-Analyse hat nun gezeigt, dass sie auch die Lebensqualität bei Krebspatienten signifikant steigern können.

Qigong und Taiji, die Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) sind, erfreuen sich auch im Westen immer größerer Beliebtheit. Zudem werden die Bewegungsformen seit einigen Jahren auch von der modernen Medizin immer stärker beachtet. Klinische Studien haben bereits die Wirksamkeit von Qigong und Taiji unter anderem bei Bluthochdruck, Herz-Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen und Migräne nachgewiesen. Insbesondere Qigong wird auch komplementär im Kampf gegen Krebs und chronische Krankheiten eingesetzt.

Nun haben chinesische Forscher 13 Studien mit 592 Teilnehmern analysiert, um herauszufinden, ob Taiji und Qigong bei Krebspatienten tatsächlich die Lebensqualität signifikant verbessern können. Das Ergebnis: Die Forscher konnten eindeutige positive Effekte, vor allem für die Bereiche Depression und Ängstlichkeit, Körpergewicht sowie Stress, feststellen. Die Studie zeigte, dass Taiji und Qigong die Lebensqualität erhöhen, Cortisolwerte reduzieren und Müdigkeit und Erschöpfung entgegenwirken können.

Atmung, Bewegung, Körperhaltung und Vorstellungskraft bilden die wesentlichen Säulen von Qigong und Taiji. Langsame und fließende Bewegungen helfen, die Konzentrationsfähigkeit und Achtsamkeit zu steigern und gleichzeitig innere Ruhe und Entspannung herbeizuführen. Besonders bei Qigong wird durch eine spezielle Atemtechnik in Verbindung mit ruhigem Gehen der Sauerstoffgehalt des Blutes erhöht und die inneren Organe gestärkt. Die bewusste Bewegung und die Konzentration auf den eigenen Körper führen dazu, dass die äußeren Begebenheiten in den Hintergrund treten. Bei regelmäßigem Training kann dieser Zustand relativ schnell auch in Alltagssituationen herbeigeführt werden, so dass man im täglichen Leben in die Lage versetzt wird, mit Stress besser umzugehen.

Quelle:

Complementary Therapies in Medicine, Februar 2014

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Foto: © Köpenicker – Fotolia.com

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