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Der Therapeium-Blog

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29.06.16 Themengebiete: Autoimmunerkrankungen, Neurologische Erkrankungen

Was können Yoga und Aquafitness bei MS bewirken?

Bewegung kann offenbar bestimmte Symptome der Multiplen Sklerose positiv beeinflussen. Eine Studie konnte zeigen, dass Patientinnen, die Yoga und Aquafitness betrieben, weniger unter Müdigkeit, Depressivität und Hautkribbeln litten.

Multiple Sklerose (MS) ist nach wie vor nicht heilbar. Allerdings kann der Verlauf der Erkrankung durch verschiedene Maßnahmen positiv beeinflusst werden. Dazu gehören vor allem medikamentöse Therapien, aber auch Entspannungstechniken können Studien zufolge das Ausmaß und die Menge der entzündlichen Läsionen verringern. Eine aktuelle Studie aus Basel hat sich nun mit den Symptomen der MS auseinandergesetzt. Die Forscher kamen dabei zu dem Ergebnis, dass häufige Symptome wie Hautkribbeln, Müdigkeit oder Depressivität durch bestimmte Bewegungsprogramme reduziert werden können.

Die Forscher der Universität Basel sowie der dortigen Universitären Psychiatrischen Kliniken konnten in Zusammenarbeit mit iranischen Kollegen nachweisen, dass MS-Patienten, die regelmäßig Yoga und Aquafitness betrieben, weniger stark unter Müdigkeit, Depressivität und kribbelnder Haut litten. An der Studie nahmen 54 Frauen mit diagnostizierter MS im Durchschnittsalter von 34 Jahren teil. Sie wurden in drei Gruppen eingeteilt und absolvierten entweder einen Yoga-Kurs, ein Aqua-Fitness-Training oder aber keines der beiden Programme.

Depressionen und Müdigkeit nehmen deutlich ab

Bereits nach einem achtwöchigen Training mit Yoga und Aquafitness, das dreimal in der Woche durchgeführt wurde, hatten sich die Symptome bei beiden Sportgruppen gegenüber der Kontrollgruppe deutlich verbessert. Bei der körperlich nicht aktiven Gruppe lag die Wahrscheinlichkeit für eine mittelschwere bis schwere Depression den Studienautoren zufolge sogar 35-mal höher als bei den Gruppen, die das Trainingsprogramm durchführten.

„Körperliche Trainings sollten bei MS als Ergänzung der Standardbehandlungen in Zukunft in Betracht gezogen werden“, so die Forscher. Schon frühere Studien hatten gezeigt, dass sich maßvolles körperliches Training positiv auf den Gesundheitszustand und die Lebensqualität von MS-Patienten auswirken kann. Wichtig ist nur, sich nicht zu überfordern und sich eine Sportart auszusuchen, an der man Spaß hat.

Quelle:

Universität Basel, 3. Mai 2016

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