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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

18.12.13 Themengebiete: Herz-Kreislauf, Stress

Wie lässt sich ein Herzinfarkt vom „Syndrom des gebrochenen Herzens” unterscheiden?

2,5 Prozent der Patienten, die mit Verdacht auf Herzinfarkt in ein Krankenhaus eingeliefert werden, leiden am „Syndrom des gebrochenen Herzens“. Forscher haben nun einen Biomarker gefunden, der die beiden Erkrankungen voneinander unterscheiden lässt.

Nicht nur sprichwörtlich kann einem das „Herz gebrochen“ werden. Tatsächlich kann nach einer extrem starken emotionalen Belastung wie dem Tod einer geliebten Person, finanziellen Sorgen oder Mobbing am Arbeitsplatz das „Syndrom des gebrochenen Herzens“ auftreten. Seine Symptome ähneln denen eines Herzinfarkts. 2,5 Prozent der Patienten, die mit Verdacht auf Myokardinfarkt in ein Krankenhaus eingewiesen werden, leiden eigentlich an dem Syndrom.

Bisher konnte nur eine Herzkatheter-Untersuchung feststellen, ob es sich um einen Herzinfarkt oder um das „Syndrom des gebrochenen Herzens“ handelt. Nun haben Wissenschaftler des Instituts für Molekulare und Translationale Therapiestrategien (IMTTS) an der Medizinischen Hochschule Hannover herausgefunden, dass das „Syndrom des gebrochenen Herzens“ anhand bestimmter mikroRNAs im Blut der Patienten erkannt werden kann. „Ein bestimmtes Muster aus vier mikroRNAs unterscheidet das Syndrom von einem Herzinfarkt“, erklärt Studienleiter Professor Thomas Thum, der die Untersuchung zusammen mit Dr. Christian Templin vom Universitäts-Spital Zürich durchgeführt hat.

Das „Syndrom des gebrochenen Herzens“ tritt in 90 Prozent der Fälle bei älteren Frauen auf. Im Gegensatz zum Herzinfarkt erholt sich das Herz meist wieder vollständig. Dennoch ist die Störung ernst zu nehmen. Denn in der akuten Phase ist das Syndrom durchaus lebensbedrohlich. Vier bis fünf Prozent der Betroffenen sterben daran. Die Forscher hoffen nun, dass der neue Test in ein paar Jahren in Kliniken verfügbar sein wird. Zunächst müssen aber weitere Studien die Ergebnisse bestätigen, und das Nachweisverfahren für die mikroRNAs soll optimiert werden.

Quelle:

European Heart Journal, 17.09.2013: http://eurheartj.oxfordjournals.org/content/early/2013/09/16/eurheartj.eht392.abstract

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