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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

13.03.13 Themengebiete: Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel

Vitamin D

Wie viel Vitamin D brauchen wir?

Immer wieder liest man, wie wichtig Vitamin D für unsere Gesundheit ist und dass die meisten Menschen in unseren Breitengraden nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Zu viel sollte man allerdings auch nicht zu sich nehmen. Es lohnt sich also, die Wirkungsweise des Vitamins näher zu betrachten.

Untersuchungen haben gezeigt, dass rund 60 Prozent der Deutschen einen Mangel an Vitamin D aufweisen. Die Gründe dafür sind zu wenig Sonneneinstrahlung (die Vitamin-D-Bildung wird durch die UV-strahlung angeregt) und ein zu geringer Verzehr von Vitamin-D-haltigen Lebensmitteln wie Brokkoli, Hering oder Makrele. Besonders im Winter kann in unseren Breitengraden zu Mangelerscheinungen an dem wichtigen Vitamin D kommen.

Dabei wird immer deutlicher, wie wichtig Vitamin D für unsere Gesundheit ist. Studien haben gezeigt, dass Vitamin D nicht nur wie früher angenommen die Zähne und Knochen stärkt und bei Kindern Rachitis vorbeugen kann. Vielmehr weiß man heute, dass Vitamin D auch das Immunsystem stärken kann. Über die Bedeutung für die Prävention von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sowie Diabetes mellitus Typ 2 ist man sich zwar noch nicht ganz einig, aber auch hier verdichten sich Hinweise für eine positive Wirkung.

Experten empfehlen täglich 2.000 IE Vitamin D

In letzter Zeit wurden sogar Studien veröffentlicht, die auf eine Wirkung von Vitamin D bei Depressionen oder Multipler Sklerose hinweisen. Doch wie viel Vitamin D sollte man zu sich nehmen? Und ab wann kann eine Zufuhr schädlich werden? Hier ist in letzter Zeit eine Änderung in den Empfehlungen zu beobachten. Lange wurden als Richtwerte etwa 200 bis 400 IE täglich angegeben. Viele Experten setzen den Bedarf heute jedoch mit 2.000 bis 4.000 IE viel höher an. Vor allem älteren Menschen wird geraten, täglich mindestens 800 bis 2.000 IE Vitamin D zu sich zu nehmen.

Allerdings sollte man nicht unkritisch Vitamin-D-Präparate einnehmen. So sollten Menschen mit einer Störung des Kalziumstoffwechsels oder Nebenschilddrüsenerkrankungen von einer Einnahme lieber absehen. Andererseits konnten neueste Studien zeigen, dass selbst hohe Dosen Vitamin D von den Probanden gut vertragen wurden. Experten vermuten, dass erst ab 40.000 IE Vitamin D über viele Monate hinweg Schädigungen auftreten können.

Quelle:

Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 10.01.2012

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Erhöht Vitamin-D-Mangel das Herzinfarkt-Risiko?

Weitere Links

Praxis für Integrale Prävention im Therapeium

 Veranstaltung: „Vitamin D – Warum ein ‚alter Hut‘ aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Ein Allheilmittel bei Krebs, Rheuma und Depressionen?“ – Vortrag von Dr. Volker Schmiedel am 23. März 2013 um 15 Uhr im Therapeium Berlin

Foto: © tinlinx – Fotolia.com

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