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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

10.09.12 Themengebiete: Ernährung, Krebs

Wirkt grüner Tee gegen Krebs?

Grünem Tee werden viele positive Wirkungen nachgesagt. Eine Studie zeigt nun, dass einer seiner Inhaltsstoffe dem Wachstum von Tumoren entgegenwirken kann.

Schottische Wissenschaftler haben entdeckt, dass eine Komponente des grünen Tees das Wachstum von Tumoren bremsen kann. Es handelt sich um einen Polyphenolstoff, das sogenannte Epigallocatechingallat, kurz EGCG. Dieses soll für viele der gesundheitsfördernden Eigenschaften des grünen Tees verantwortlich sein und macht ungefähr ein Drittel der Trockenmasse des Tees aus. Es ist ein Antioxidans, das nicht nur antientzündlich wirkt, sondern offenbar auch beim Prozess des Tumorwachstums eine wichtige Rolle spielt.

Schon lange wird vermutet, dass EGCG eine suppressive Wirkung auf Krebszellen haben könnte, doch in der Praxis scheiterten die Versuche der Forscher meistens daran, dass der Wirkstoff den Tumor nicht in ausreichender Konzentration erreichen konnte. Am Mausmodell gelang es den Forschern nun, mit Hilfe bestimmter Trägerstoffe das EGCC in ausreichend großer Menge zum Tumor zu transportieren. Auf diese Weise verkleinerte sich bei 40 Prozent der Versuchstiere die Menge der Krebszellen signifikant, und bei weiteren zehn Prozent konnte sie sich immerhin stabilisieren und wuchs nicht weiter an. Im Schnitt verlängerte sich die Lebenszeit der behandelten Tiere um 20 Tage.

Grüner Tee – gut für Zähne, Herz und Nerven

Grünem Tee werden eine Reihe positiver Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. So sollen die darin enthaltenen Flavonoide das Herz schützen, indem sie die Entstehung von Cholesterin hemmen können, Polyphenole sollen den Organismus vor aggressiven freien Radikalen und somit vor der Entstehung von Krebs schützen, und die großen Mengen Fluorid, die im grünen Tee vorhanden sind, bilden einen guten Kariesschutz für unsere Zähne. Auch auf die Funktion des Gehirns sollen die Inhaltsstoffe des grünen Tees eine positive Wirkung haben.

Umstritten ist nach wie vor, wie viel grünen Tee man zu sich nehmen muss, damit sich die gesundheitsfördernden Wirkungen einstellen. Hier zeigen Studien sehr unterschiedliche Ergebnisse. Eine japanische Untersuchung hat vor kurzem gezeigt, dass schon zwei bis drei Tassen grünen Tees täglich gesundheitsfördernde Effekte haben und auch das Wachstum von Krebszellen eindämmen können. Allerdings galt dies nur für ganz bestimmte Arten von Zellen.

Quellen:

Nanomedicine, 14.08.2012

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