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Der Therapeium-Blog

Mit unserem Blog möchten wir Sie über aktuelle Forschung aus den Bereichen Natur- und Kulturheilkunde sowie über Veranstaltungen im Therapeium Berlin informieren.

21.12.12 Themengebiete: Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Ernährung, Krebs, Neurologische Erkrankungen

Wunderwaffe grüner Tee?

Viele Menschen vertrauen auf die gesundheitsfördernde Wirkung des grünen Tees. Auch die Forschung interessiert sich immer stärker für das traditionelle Getränk – mit ermutigenden Ergebnissen.

In Asien wird Grüner Tee bereits seit Jahrhunderten zur Linderung und Heilung verschiedener Krankheiten eingesetzt, und auch in westlichen Ländern gilt grüner Tee vielen Menschen mittlerweile als Wunderwaffe gegen allerlei Leiden. Von Diabetes über Krebs bis hin zu Alzheimer und Multipler Sklerose – Bei all diesen Erkrankungen soll grüner Tee seine segensreichen Wirkungen entfalten können. Doch die Studienlage zu dem Thema war bisher eher dünn. Das scheint sich nun allmählich zu ändern. Grüner Tee ist zu einem beliebten Forschungsobjekt bei Medizinern geworden, und aktuelle Studien lassen aufhorchen.

Epigallocatechingallat (EGCG) ist der Stoff, der dem grünen Tee seine heilsame Wirkung verleiht. Erst kürzlich haben Wissenschaftler entdeckt, dass eine ausreichende Menge an EGCG das Wachstum von Tumoren bremsen kann. Im Mausmodell verkleinerte sich durch die Gabe des Polyphenols die Menge der Krebszellen bei vielen Tieren signifikant.

Wirkung von EGCG auf Entzündungsprozesse

Hinweise auf eine positive Wirkung von grünem Tee auf den Blutzucker liefert eine andere Studie. Weniger als zwei Tassen Tee scheinen – zum Essen getrunken – den Anstieg des Blutzuckers nach einer stärkehaltigen Mahlzeit (also beispielsweise mit Nudeln oder Kartoffeln) zu halbieren. Der Grund dafür liegt darin, dass EGCG die Stärkespaltung hemmt, wodurch sich der Blutzucker nach dem Essen langsamer erhöht.

Andere ermutigende Ergebnisse zeigen Forschungen an Zellkulturen. So wurden Hinweise darauf gefunden, dass EGCG entzündungshemmend wirkt und beispielsweise ein fehlgeleitetes Immunsystem drosseln kann. Zudem kann es Nervenzellen vor der Zerstörung durch das eigene Immunsystem bewahren. Das könnte grünen Tee zu einem wertvollen Partner bei der Therapie von Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose machen.

Forscher untersuchen auch, ob der Extrakt des grünen Tees in der Lage ist, in ausreichender Menge die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, um beispielsweise bei Alzheimer direkt am Ort des Geschehens zu wirken. Überprüft wird auch, ob EGCG die Bildung der krankmachenden Amyloidfibrillen schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt beim Menschen stoppen kann. Bisher konnten nur im Mausmodell Hinweise darauf gefunden werden.

Quellen:

Spiegel online, 07.12.2012

Nanomedicine, 14.08.2012

Carstens-Stiftung, 04.08.2011

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Foto: NataliTerr/fotolia.com

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